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Kinofilm “Anonyma-Eine Frau in Berlin”

Regisseur Max Färberböck bringt am 21.10.2008 mit „Anonyma-Eine Frau in Berlin“ ein echtes Tabuthema in die Kinos. Es sind die ersten Tage nach Ende des zweiten Weltkriegs in Berlin. Russische Soldaten feiern ihren Sieg und vergewaltigen deutsche Frauen, deren Männer noch in Gefangenenlagern festsitzen. Jahrzehntelang sprach niemand über diese Taten, bis das Buch „Eine Frau in Berlin“ das Schweigen brach. Das Tagebuch einer anonym gebliebenen Frau, die hemmungslos beschreibt was passierte. Doch sie entkam der Entwürdigung…

Denn sie suchte die Beziehung zu einem russischen Offizier, um sich vor Übergriffen der russischen Soldaten zu schützen. Doch mit der Zeit sieht sie in ihrem Offizier mehr als nur das Mittel um Zweck. Es entwickelt sich etwas, dass sich wie Liebe anfühlt, doch es bleibt auch das Gefühl der Feindschaft.
Das Buch der „Anonyma“ erhält mit dem Film von Max Färberböck nun eine filmische Umsetzung. 2003 war das Buch eines der erfolgreichsten deutschen Bücher.

Die Hauptrolle übernimmt die Adolf Grimme Preisträgerin Nina Hoss. In den weiteren Rollen sind neben Irm Herrmann und August Diehl auch einige russische Schauspieler zu finden. So spielt z.B. die Rolle des Offiziers Andrej der russische Kinostar Evgeny Sidikhin.
Produzent des Films ist Günter Rohrbach („Das Boot“). Entstanden ist der Film in Zusammenarbeit mit dem ZDF. Gefördert wird der Film durch die Filmstiftung NRW, den Medienboard Berlin-Brandenburg, die FFA und den DFFF.

Bildmaterial: Canstantin Film; Copyright: Constantin Film

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Autor: Sebastian
Datum: Freitag, 8. August 2008 14:59
Trackback: Trackback-URL Themengebiet: Kino

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  • Ein Kommentar

    1. 1

      ich kenne das buch zwar nicht aber ich denke hier könnte mal wieder ein guter film entstehen. Leider gibt es ja ein paar nicht so gelungede filme über die deutsche vergangenheit. ich hoffe der film wird ein hihglight wie Sophie Scholl – Die letzten Tage. wäre echt wünschenswert!

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