23- Nichts ist so wie es scheint
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Dass dieser Film auf einer wahren Begebenheit beruht, kann man nach Ansicht dieses Films eigentlich kaum glauben! Ums vorweg zunehmen ist 23 einer meiner absoluten Lieblingsfilme.
August Diehl spielt die Hauptrolle des Karl Koch, schon früh wird dem Zuschauer klar, dass dieser ein Chrakter mit starken Idealen und ohne Scheu vor Konflikten ist.
Karl Koch begeistert sich für das Buch „Illuminati“ und erkennt darin große Teile der Realität wieder. Er glaubt fest daran, dass die Illuminaten existieren und das Geschehen in der Welt beeinflussen. Insbesondere die 23, welche die Zahl der Illuminaten ist, wird von Karl immer wieder aufgegriffen und offenbar als Beweis für die Existenz der Illuminaten genutzt.
Durch das Buch Illuminatus trifft Karl schließlich auch auf seinen Wegbegeleiter David. Karl und David begeistern sich für das gerade aufkommende und vorallem noch nicht verbotene Hacken von Rechnern. Karl sieht hierin die Chance seine Vision, dass Wissen Gleichmäßig verteilt sein sollte, zu verwirklichen.
Genau diese Vision ist es auch, die schließlich die Zusammenarbeit mit den kleinkriminellen Lupo und Pepe ermöglicht. Karl und David beginnen gezielt nach Informationen zu hacken, die Lupo und Pepe in der Folge an „die Russen“ verkaufen.
Um die günstigere Tarife zu nutzen, verlagern Karl und David ihre Arbeitszeit in die Nacht. Um trotzdem effektiv zu bleiben flüchten sich beide, aber Wesentlichen Karl in Drogen und Aufputschmittel, die den beiden von Pepe zugespielt werden. So entsteht ein Teufelskreis aus Drogen, Schulden, Hacken und Entlohnung durch „die Russen“.
Karl versinkt mehr und mehr in den Drogensumpf und die Grenze zwischen Realität zwischen Fiktion verschwimmen .Auf der Suche nach alternativen Einnahmequellen kommt Karl mit einem TV-Produzenten zusammen,der eine Reportage über das Hacken drehen möchte. Als Hacken schließlich zur Straftat wird, der BKA Karl und die Anderen verfolgt, außerdem Lupo und Pepe von Karls TV-Produktion erfahren, nimmt die Geschichte ein überraschendes Ende.
Über das Weltgeschehen wird der Zuschauer durch regelmäßige Nachrichteneinspielungen informiert. So kann gut nochvollzogen werden was sich in und um Karl Koch abspielt. Außerdem ist Karls ständiger Gedanke an Illuminaten und Verschwörungen offensichtlich.
Fazit:
Für mich ist der Film absolut sehenswert und das nicht nur einmal. Bei jedem Sehen fallen neue Kleinigkeiten und Zusammenhänge auf. Für Interessierte ist es auch zu empfehlen sich weiter in die reale Geschichte des Karl Koch einzulesen, was auch heute noch auf einigen Websites möglich ist.
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Montag, 23. Juni 2008 23:58
Ich habe mir den Film angesehen, weil er angeblich zu den bedeutenden deutschen Filmen zählt. Ich kann das ganz ehrlich nicht nachvollziehen. Auch wenn sich Charaktere entwickeln fehlt doch eine Rahmenhandlung die dem ganzen das Gewisse etwas verleiht.
Dienstag, 24. Juni 2008 13:11
Es fehlt die Rahmenhandlung? lol
Vielleicht solltest du dir den Film nochmal ansehen, alleine was mit Lupo und Pepe alles nebenbei läuft… 23 ist definitiv ein bedeutendet deutscher Film! Diehl rocks!
Sonntag, 24. August 2008 16:09
Wie im letzten Abschnitt erwähnt kann man sich auf zahlreichen Internetseiten sehr umfangreich über den realen Karl Koch und die Hintergründe des Films informieren. Einen guten Einstieg mit zahlreichen weiterführenden Links bietet hier meiner Meinung nach das entsprechende Kapitel der Seminararbeit auf http://www.illuminaten.org/seminararbeit/karl-koch-und-der-film-23
Samstag, 1. Mai 2010 16:59
Habe den FIlm gestern gesehen, weiß auch nicht hätt mehr erwartet, wenn er schon zu den deutschen Filmen allr Zeiten zählt.
Montag, 17. Mai 2010 23:53
Also ich fand den ganz ok, man muss sich nur darauf einstellen, dass er eben schon etwas älter ist und effektmäßig nicht mit den neuen FIlmen mithalten kann. ABer sonst…